Impuls zum Dienstag der 4. Adventswoche, 23. Dezember 2025
Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der HERR der Heerscharen. Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer des Schmelzers und wie die Lauge der Walker. Er setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: Er reinigt die Söhne Levis, er läutert sie wie Gold und Silber. Dann werden sie dem HERRN die richtigen Opfer darbringen. Und dem HERRN wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren. (Mal 3,1–4)
Es gibt Zeichen, die auf etwas hindeuten, und dann ist es doch überraschend soweit: Der Herr kommt selbst. Wenn Gott in die Welt kommt, ist das eine Freude und doch nicht harmlos. Das Kind ist eine Herausforderung, weil es die herrschenden Strukturen in Frage stellt. Ebenso ist es eine Herausforderung, wenn Gott plötzlich in mein Leben eintritt. Dabei muss ich mich dabei selber in Frage stellen. An Weihnachten geht es vielen Menschen so. Sie sind plötzlich mit sich selbst konfrontiert. Das ist schwierig und doch heilsam. Die Botschaft des Propheten ist: Wer sich auf Gott einlässt, wird den richtigen, den guten Weg finden.

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