Impuls zum Dienstag der 1. Adventswoche, 2. Dezember 2025
Jesus wandte sich an die Jünger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die Augen, die sehen, was ihr seht. Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. (Lk 10,23–24)
Viele klagen über das, was ihnen fehlt, und können das Gute, das sie bekommen haben, nicht wertschätzen. Gerade im Advent geht es immer wieder ums Habenwollen. Die Werbung möchte Bedürfnisse wecken, um uns zum Kauf zu bewegen. Gewiss, Geschenke zu machen, ist etwas Schönes. Es gelingt aber nur aus einer Haltung der Dankbarkeit und Freiheit heraus. Wer nicht alles sofort haben muss, sondern das Gute erwarten kann, ist auch frei für die adventliche Begegnung mit dem Herrn.

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