Impuls zum Hochfest der Geburt unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, 25. Dezember 2025
Und es geschah, als die Engel von ihnen in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Lasst uns nach Betlehem gehen, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr kundgetan hat! So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. (Lk 2,15–20)
Die Hirten leisten einen lebensnotwendigen Dienst, wenn sie die Herden behüten. Nahrung und Kleidung können so gewonnen werden, beides ist lebensnotwendig. Trotzdem stehen sie in der sozialen Rangordnung weit unten. Ihnen, den Einfachen, bringt der Engel die Botschaft von der Geburt des Kindes. Sie interessieren sich dafür, gehen hin und finden das Kind. So werden sie selbst zu Verkünderinnen und Verkündern. Die Geburt Jesu macht alles neu, auch die Gesellschaft. Die, die bisher am Rand gestanden sind, erfahren als Erste, was Gott Großes tut, an ihnen und der ganzen Welt. Ihnen wird zuerst der Weihnachtsfriede verheißen.






