Dritter Fastensonntag, 8. März 2026
Jesus kam zu einer Stadt in Samarien, die Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kam eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! Seine Jünger waren nämlich in die Stadt gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. (Joh 4,5–8)Der dritte Sonntag führt uns zum Jakobsbrunnen im Land der Samariter. Sie sind bei den Israeliten nicht angesehen. Zwar glauben sie an Gott, haben von der Heiligen Schrift zumindest die Fünf Bücher des Mose, doch wird ihr Glaube als ungenügend betrachtet. Jesus kommt bei einer Reise zu einem Heiligtum, das auch für die Israeliten wichtig ist. Es erinnert an den Stammvater Jakob und seinen Sohn Josef und damit an die enge Verbindung aller Gläubigen. An diesem Ort kommt es zu einer Begegnung mit einer Frau. Sie hat am Brunnen zu tun, möchte aber vielleicht mit anderen, noch dazu mit Fremden, nichts zu tun haben. Jesus spricht sie an und äußert eine einfache Bitte um Wasser.
Jesus tritt plötzlich und unerwartet in ihr Leben und verlangt nichts Spektakuläres. So ist es oft, wenn Jesus Menschen braucht.

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