Freitag, 20. März 2026

Auf Jesu Seite stehen

Freitag der 4. Fastenwoche, 20. März 2026

Da beschimpften sie ihn: Du bist ein Jünger dieses Menschen; wir aber sind Jünger des Mose. Wir wissen, dass zu Mose Gott gesprochen hat; aber von dem da wissen wir nicht, woher er kommt. Der Mensch antwortete ihnen: Darin liegt ja das Erstaunliche, dass ihr nicht wisst, woher er kommt; dabei hat er doch meine Augen geöffnet. Wir wissen, dass Gott Sünder nicht erhört; wer aber Gott fürchtet und seinen Willen tut, den erhört er. Noch nie hat man gehört, dass jemand die Augen eines Blindgeborenen geöffnet hat. Wenn dieser nicht von Gott wäre, dann hätte er gewiss nichts ausrichten können. Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn hinaus. (Joh 9,28–35)

Weil der von der Blindheit geheilte Mann vorsichtig bleiben und sich nicht gegen Jesus stellen will, greifen die Pharisäer jetzt ihn an. Sie sehen sich im Recht, wenn sie sich auf das Gesetz des Mose berufen. Das ist ihre Sicherheit. Der Mann aber sagt: Wenn Jesus mir die Augen geöffnet hat, dann kann er doch kein Sünder sein. Damit stellt er sich auf die Seite Jesu, der sich zuvor auf seine Seite gestellt und sein Leben zum besseren gewendet hat. Taten wie diese Blindenheilung sind es, die für Jesus sprechen. Wo er hinkommt, lernen Menschen, die vorher blind waren, wieder zu sehen. Die Vierzig Tage sind eine gute Gelegenheit, genau hinzuschauen und sich auf die Seite Jesu zu stellen.

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