Impuls zum Samstag der 3. Adventswoche, 20. Dezember 2025
Der HERR sprach weiter zu Ahas und sagte: Erbitte dir ein Zeichen vom HERRN, deinem Gott, tief zur Unterwelt oder hoch nach oben hin! Ahas antwortete: Ich werde um nichts bitten und den HERRN nicht versuchen. Da sagte er: Hört doch, Haus Davids! Genügt es euch nicht, Menschen zu ermüden, dass ihr auch noch meinen Gott ermüdet? Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen, sie gebiert einen Sohn und wird ihm den Namen Immanuel geben. (Jes 7,10–14)
Es gibt Zeichen der Zeit, denen wir folgen sollten. König Ahas möchte kein Zeichen, weil er bei dem bleiben will, das schon da ist. Viele wollen vor allem nichts an ihrem Leben ändern. Alles soll so bleiben, wie es ist. Wer aber in der Erwartung des Herrn lebt, ist bereit für das Neue, ohne dabei das Bisherige zu verachten. Das Gute, das wir jetzt schon haben, lässt sich nur bewahren, wenn wir bereit sind, damit weiterzugehen. Dann können wir dem Immanuel begegnen, dem Gott mit uns.

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