Sonntag, 21. Dezember 2025

Der Mut des Gerechten

Impuls zum 4. Adventsonntag, 21. Dezember 2025


Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. (Mt 1,18–21)

Josef ist gerecht, aber furchtsam. Er möchte Maria nicht bloßstellen und daher eine unauffällige Lösung finden. Gott aber braucht den Mut des Gerechten. Die Botschaft der Geburt Jesu ist anspruchsvoll. Josef wird in seinem Glauben gefordert und nimmt den Auftrag Gottes an. Jesus kann in die Welt kommen, empfangen und begleitet von Maria und Josef. Der Glaube, den Jesus verkündet, ist anspruchsvoll. Damit das Reich Gottes in die Welt kommen und Jesus den Menschen begegnen kann, werden Gläubige gebraucht, die mutig für ihren Glauben eintreten und auch anderen die Begegnung mit Jesus eröffnen.  


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