Impuls zum Donnerstag der 2. Adventswoche, 11. Dezember 2025
Auf den kahlen Hügeln lasse ich Ströme hervorbrechen und Quellen inmitten der Täler. Ich mache die Wüste zum Wasserteich und das ausgetrocknete Land zu sprudelnden Wassern. In der Wüste pflanze ich Zedern, Akazien, Ölbäume und Myrten. In der Steppe setze ich Zypressen, Platanen und auch Eschen, damit alle sehen und erkennen, begreifen und verstehen, dass die Hand des HERRN dies gemacht hat, dass der Heilige Israels es erschaffen hat. (Jes 41,18–20)
Die richtige Menge an Regen ist notwendig, damit die Erde reiche Frucht hervorbringen kann. Die Veränderungen des Klimas machen uns wieder neu bewusst, wie abhängig wir Menschen davon sind. Wir brauchen die Früchte der Erde als Nahrung für den Körper. Und wir brauchen Nahrung für die Seele. Diese fehlt dann, wenn das Klima des Miteinander nicht mehr gut ist, wenn Egoismus und Selbstsucht den Blick auf die anderen verhindern. In all diesen Wüsten verspricht Gott frisches Wasser. Advent ist die Gelegenheit, nicht nur abzuwarten, sondern selbst aktiv etwas für ein gutes Leben miteinander zu tun.

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