Impuls zum Freitag der 3. Adventswoche, 19. Dezember 2025
Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben. Du wirst dich freuen und jubeln und viele werden sich über seine Geburt freuen. Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und berauschende Getränke wird er nicht trinken und schon vom Mutterleib an wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein. Viele Kinder Israels wird er zum Herrn, ihrem Gott, hinwenden. Er wird ihm mit dem Geist und mit der Kraft des Elija vorangehen, um die Herzen der Väter den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zu gerechter Gesinnung zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen. (Lk 1,13–17)
Johannes der Täufer ist der Wegbereiter. Er bereitet die, die ihm folgen, für die Begegnung mit dem Herrn vor, indem er sie auf neue Wege führt. Die Freude des Advent besteht darin, das Neue auf dem Weg zur Begegnung mit Jesus zu erfahren. Dieses Programm klingt allerdings nicht fröhlich. Da ist kein Fest, sondern Nüchternheit. Sie ist nötig, um wieder klar zu sehen, sich einander aufs Neue zuzuwenden und gemeinsam weiterzugehen. Es gibt immer wieder Wegbereiter wie Johannes, die Menschen zusammenführen und ihnen neue Wege zeigen.

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