Samstag, 6. Dezember 2025

Die Zuversicht teilen

Impuls zum Samstag der 1. Adventswoche, 6. Dezember 2025

 
Ja, du Volk auf dem Zion, das in Jerusalem wohnt, ganz sicher wirst du nicht mehr weinen. Ganz sicher wird er dir gnädig sein auf die Stimme deines Hilfegeschreis hin; sobald er es hört, antwortet er dir. Der Herr wird euch Brot der Not und Wasser der Bedrängnis geben und deine Lehrer werden sich nicht mehr verbergen, sondern deine Augen werden stets deine Lehrer sehen. Deine Ohren werden ein Wort hinter dir hören: Dies ist der Weg, geht ihn, auch wenn ihr nach rechts oder links abbiegen wolltet! (Jes 30,19–21)

Angst und Trauer können so überwältigend sein, dass jemand Weg und Ziel nicht mehr sieht. Die materielle oder seelische Not wird überwältigend. Das Gute, das immer wieder passiert, kann dann nicht mehr wahrgenommen werden. Eine solche Bedrängnis, wie sie das Volk Israel erlebt hat und wie sie viele Menschen heute erfahren, ist hier angesprochen. Gott gibt die Zusage, dass es wieder besser wird. Der Glaube ermöglicht, wieder ein Licht zu sehen, aus der Hoffnung heraus voranzugehen. Sich in dem Bewusstsein leiten zu lassen, dass Gott etwas Gutes mit mir vorhat, ist eine adventliche Haltung. Wer aus der hoffnungsvollen Erwartung lebt, wird offen sein für das Gute und wird die Zuversicht mit anderen  teilen können. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen