Impuls zum Samstag der 1. Adventswoche, 6. Dezember 2025
Angst und Trauer können so überwältigend sein, dass jemand Weg und Ziel nicht mehr sieht. Die materielle oder seelische Not wird überwältigend. Das Gute, das immer wieder passiert, kann dann nicht mehr wahrgenommen werden. Eine solche Bedrängnis, wie sie das Volk Israel erlebt hat und wie sie viele Menschen heute erfahren, ist hier angesprochen. Gott gibt die Zusage, dass es wieder besser wird. Der Glaube ermöglicht, wieder ein Licht zu sehen, aus der Hoffnung heraus voranzugehen. Sich in dem Bewusstsein leiten zu lassen, dass Gott etwas Gutes mit mir vorhat, ist eine adventliche Haltung. Wer aus der hoffnungsvollen Erwartung lebt, wird offen sein für das Gute und wird die Zuversicht mit anderen teilen können.
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