Impuls zum Montag der 4. Adventswoche, 22. Dezember 2025
Hanna betete. Sie sagte: Mein Herz ist voll Freude über den HERRN, erhöht ist meine Macht durch den HERRN. Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde; denn ich freue mich über deine Hilfe. Keiner ist heilig wie der HERR; denn außer dir ist keiner; keiner ist ein Fels wie unser Gott. Der HERR macht tot und lebendig, er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf. Der HERR macht arm und macht reich, er erniedrigt und er erhöht. Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt; er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen, einen Ehrenplatz weist er ihm zu. Ja, dem HERRN gehören die Pfeiler der Erde; auf sie hat er den Erdkreis gegründet. (1 Sam 2,1–2.6–8)
Hanna hat ein Kind geschenkt bekommen und singt ein Danklied. Gott schenkt das Leben und gibt das Notwendige dazu. Es gibt genug Gründe für die Dankbarkeit. Wenn Menschen im Überfluss leben, vergessen sie das leicht, halten alles für selbstverständlich und fordern ihr vermeintliches Recht ein. Auf Gott, den Schöpfer der Welt und Urheber meines Lebens, zu vertrauen, ist kein naiver Fatalismus. Die Haltung der Dankbarkeit, die daraus folgt, sieht zuerst das Gute, das geschieht, und nicht das, was noch fehlt. Wer in einer solchen Haltung lebt, kann mit Freude auf das Fest des Kommens Jesu zugehen.

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