Impuls zum Dienstag der 3. Adventswoche, 16. Dezember 2025
Ich lasse in deiner Mitte übrig ein demütiges und armes Volk. Sie werden Zuflucht suchen beim Namen des HERRN als der Rest von Israel. Sie werden kein Unrecht mehr tun und nicht mehr lügen, in ihrem Mund findet man keine trügerische Rede mehr. Ja, sie gehen friedlich auf die Weide und niemand schreckt sie auf, wenn sie ruhen. (Zef 3,12–13)
Der Prophet verspricht keine glanzvolle Zukunft. Der Rest, der noch bleibt, wird demütig und arm sein. Viele Bereiche der Kirche und der Gesellschaft sind vom Rückgang geprägt. Der frühere Glanz ist nicht mehr zu sehen, wo früher viele waren, sind es nur einige. Manche verstehen das Wort vom Rest als Auftrag, sich von der Welt abzukapseln, aber das ist nicht gemeint. Eine demütige und arme Kirche soll sich nicht auf den Erhalt von Macht und Glanz konzentrieren, sondern kann das Kommen Gottes erwarten, das Gute tun und so ein überzeugendes Beispiel geben.

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