Impuls zum 3. Adventsonntag, 14. Dezember 2025
Johannes hörte im Gefängnis von den Taten des Christus. Da schickte er seine Jünger zu ihm und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten? Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt. (Mt 11,2–6)
Auf die Frage des Täufers antwortet Jesus: Seht, was geschehen ist. Bildet euch selbst ein Urteil. So oft werden klare Aussagen verlangt. Die anderen sollen sich deklarieren. Für Jesus aber ist nicht zuerst das gesprochene Wort, sondern das Heil der Menschen wichtig. Das Evangelium ist besonders für die Armen und Kranken da. Ihnen begegnet Jesus liebevoll. Johannes hat die Umkehr gepredigt. Jesus nimmt das auf und führt es weiter. Der Glaube ist wichtig, ebenso die Rede davon. Wichtiger noch ist die Tat: Habe ich mich für die Nächsten eingesetzt, den Einsamen ein gutes Wort gesagt, die Not zu lindern versucht? Die Erwartung Jesu verlangt, selbst das Gute zu tun.

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