Donnerstag der 5. Fastenwoche, 10. April 2025
Kind, das Leben des Armen beraube nicht und lass die Augen des Bedürftigen nicht warten! Betrübe eine hungernde Seele nicht und erzürne einen Mann in seiner Ausweglosigkeit nicht! Ein erzürntes Herz errege nicht und verweigere nicht dem Notleidenden eine Gabe! Einen bedrängten Bittsteller weise nicht ab und wende dein Gesicht nicht ab vor einem Armen! (Sir 4,1-4)
Es gibt viele unterschiedliche Formen der Not und Bedürftigkeit, materielle und seelische. Not ist immer drängend, das haben sie alle gemeinsam. Oft reicht eine Kleinigkeit: ein Bissen Brot, ein gutes Wort, ein Anruf, wenige Minuten Geduld, ein freundlicher Blick. Es gibt viele Möglichkeiten, anderen etwas Gutes zu tun, auch wenn es nur eine Kleinigkeit zu sein scheint. Es kommt darauf an, aktiv zu werden, nicht bis irgendwann zu warten, sondern heute zu handeln.

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