Mittwoch, 12. März 2025

Nicht Strafe sondern Versöhnung

Mittwoch der 1. Fastenwoche, 12. März 2025


Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen – Spruch GOTTES, des Herrn – und nicht vielmehr daran, dass er umkehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt? (Ez 18,23) 

Wenn ein Verbrechen oder Unfall geschieht, wird oft Vergeltung verlangt. Die Verantwortlichen sollen zur Rechenschaft gezogen werden. Auf den ersten Blick ist das verständlich. Doch Schuldige zu bestrafen, trägt meist nicht zur Versöhnung bei. Gott möchte niemanden bestrafen. Sein Ziel ist die Versöhnung, die durch Umkehr und den Willen zur Erneuerung möglich wird. Gott hat kein Interesse an der Sünde, aber am Menschen, der gesündigt hat.

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