Erster Fastensonntag, 9. März 2025
Erfüllt vom Heiligen Geist, kehrte Jesus vom Jordan zurück. Er wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt, vierzig Tage lang, und er wurde vom Teufel versucht. In jenen Tagen aß er nichts; als sie aber vorüber waren, hungerte ihn. Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. (Lk 4,1-4)
Vierzig Tage Einsamkeit und Hunger setzen auch Jesus zu. Aber er lässt sich nicht von seinen körperlichen Bedürfnissen dazu verleiten, seinen Weg zu verlassen. Die Versuchung, nur meinen aktuellen Wünschen zu folgen, ist groß. Viele Menschen orientieren sich vor allem daran. Die Werbung richtet sich gezielt darauf. Dabei geht oft die Orientierung am größeren Ziel verloren. Sicher brauchen wir Menschen Nahrung, die Sorge für die eigene Gesundheit ist wichtig. Es ist richtig, sich um die Ernährung zu sorgen. Und wer Hungernden Brot geben kann, soll das unbedingt tun. Doch ebenso wichtig ist der Sinn meines Lebens, die Richtung meines Weges. Die Vierzig Tage sind eine gute Gelegenheit, über die Richtung meines Lebens nachzudenken. Der Glaube hilft dabei.

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