Impuls zum Ersten Adventsonntag, 1. Dezember 2024
Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres. Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn in einer Wolke kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn dies beginnt, dann richtet euch auf und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.
(Lk 21,25-28)
Das Wort Angst bedeutet Enge. Wer Angst hat, fühlt sich eingeschlossen und verliert die Perspektive, weil die Sicht auf das größere Ganze fehlt. Hoffnung bedeutet Weite, sich erheben, nach vorne sehen. Wer nach vorne sieht, kennt den Weg, der weiterführt. Das Evangelium spricht von drohenden Zeichen des Endes, wie es sie auch heute gibt. Die Welt wirkt erschüttert und unsicher. Wenn aber er kommt, der Menschensohn, so heißt es, dann wird die Hoffnung erfüllt. Der Glaube lädt zur persönlichen Begegnung mit Jesus ein. Die adventliche Botschaft gilt den Gebeugten, den Sorgenvollen, all denen, die unsicher sind: Richtet euch auf! Schaut nach vorne! Habt Hoffnung! Gott kommt zu jeder und jedem Einzelnen, auch zu dir.

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