Impuls zum Zweiten Adventsonntag, Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, 8. Dezember 2024
Da erging in der Wüste das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharias. Und er zog in die Gegend am Jordan und verkündete dort überall die Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden, wie im Buch der Reden des Propheten Jesaja geschrieben steht: Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt und jeder Berg und Hügel abgetragen werden. Was krumm ist, soll gerade, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. Und alle Menschen werden das Heil Gottes schauen. (Lk 3,2-6)
Der zweite Adventsonntag und das große Marienfest fallen heuer auf denselben Tag. Die Predigt des Täufers in der Wüste und das Beispiel der Gottesmutter sind Zeichen der Hoffnung. Alle sind in diesen Tagen beschäftigt, keiner sieht sich um. In diese Situation hinein ergeht der adventliche Aufruf: Seid bereit! Wer umkehrt, seine Perspektive ändert, sich nicht von allem und jedem ablenken lässt, wird ebene Wege finden. Eine solche Hoffnungshaltung, die den Blick nach vorne richtet, lässt Hindernisse fallen, löst die Klammern, die man sich selbst vorher angelegt hat. Der letzte Satz zeigt, dass diese Hoffnung nicht nur für eine exklusive Gruppe, sondern für alle Menschen gilt. Gott verspricht allen das Heil, die sich ihm öffnen.

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