Impuls: Montag der vierten Adventswoche, 20. Dezember 2021
Der HERR sprach weiter zu Ahas und sagte: Erbitte dir ein Zeichen vom HERRN, deinem Gott, tief zur Unterwelt oder hoch nach oben hin! Ahas antwortete: Ich werde um nichts bitten und den HERRN nicht versuchen. Da sagte er: Hört doch, Haus Davids! Genügt es euch nicht, Menschen zu ermüden, dass ihr auch noch meinen Gott ermüdet? Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen, sie gebiert einen Sohn und wird ihm den Namen Immanuel geben. (Jes 7,10-14)
Heute scheint uns der Gedanke an Zeichen Gottes seltsam zu sein. Kommt unsere Welt nicht ohne die Zeichen Gottes aus? Diese Stelle aus dem Jesajabuch macht es noch verwirrender. Es soll für Gott ermüdend sein, wenn der König kein Zeichen erbitten möchte? Glauben bedeutet, sich bewusst sein, dass ich mein ganzes Leben nicht mir selbst, sondern einem anderen, Gott verdanke. Das Kommen in die Welt ist auch ein Dialogangebot Gottes an alle Menschen. Im Glauben werden die Zeichen Gottes spürbar. Das gilt etwa dort wo Menschen aufeinander zu gehen, wo Heilung und Versöhnung geschieht.
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