Donnerstag, 16. Dezember 2021

Das Wesentliche und der Schein

Impuls: Donnerstag der dritten Adventswoche, 16. Dezember 2021

 

Als die Boten des Johannes weggegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Siehe, Leute, die sich prächtig kleiden und üppig leben, findet man in den Palästen der Könige. Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: Sogar mehr als einen Propheten. Dieser ist es, von dem geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bahnen wird. Ich sage euch: Unter den von einer Frau Geborenen gibt es keinen größeren als Johannes; doch der Kleinste im Reich Gottes ist größer als er. (Lk 7,24-28)

Äußerlichkeiten sind wichtig, sie können aber auch das eigentlich Wichtige überdecken. Gerade im Advent begegnen uns viel Glanz und Lichterschein, doch sollen wir genauer hinschauen, hinter die äußere Pracht. Der Advent ist die Zeit, die äußere und innere Not zu sehen. Johannes der Täufer weist unbestechlich darauf hin, dass die Umkehr notwendig ist. Nur mit einer Haltungsänderung lässt sich die Not tatsächlich wenden. Seid für die Umkehr bereit, dann wird auch bei euch Advent!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen