Einer
von ihnen, Kajaphas, der Hohepriester jenes Jahres, sagte zu ihnen: Ihr
versteht überhaupt nichts. Ihr bedenkt nicht, dass es besser für euch
ist, wenn ein einziger Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze
Volk zugrunde geht. Das sagte er nicht aus sich selbst; sondern weil er
der Hohepriester jenes Jahres war, sagte er aus prophetischer Eingebung,
dass Jesus für das Volk sterben werde. Aber er sollte nicht nur für das
Volk sterben, sondern auch, um die versprengten Kinder Gottes wieder zu
sammeln. (Joh 11,49-52)
Wie
viele wissen, was scheinbar gut für alle ist. Gute Ratschläge auf
Kosten anderer sind an der Tagesordnung. Jesus soll sterben, weil es für
das politische Kalkül gut ist. Zu Ostern wird aber aus dem
Opportunismus des Kajaphas die Erlösung für alle Menschen, weil Gott
eingreift und seinen Sohn auferweckt.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen