Danach,
als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich
die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie
steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an
seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist
vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf. (Joh
19,28-30)
Sie
geben ihm Essig. Er trinkt davon und stirbt dann. Mit einfachen Worten
schildert der Evangelist Johannes den Tod Jesu. Ein trauriges,
gleichzeitig unscheinbares Geschehen. Wie viele sind damals am Kreuz
gestorben, wie viele wurden und werden bis heute hingerichtet, allzu oft
unschuldig. Aber der Tod Jesu ist nicht das Ende der Geschichte, des
Evangeliums. Weil Jesus auferstanden ist, ist auch unser Tod der
Übergang zu neuem Leben.
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