Freitag, 18. April 2014

Karfreitag, 18. April 2014

Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf. (Joh 19,28-30)

Sie geben ihm Essig. Er trinkt davon und stirbt dann. Mit einfachen Worten schildert der Evangelist Johannes den Tod Jesu. Ein trauriges, gleichzeitig unscheinbares Geschehen. Wie viele sind damals am Kreuz gestorben, wie viele wurden und werden bis heute hingerichtet, allzu oft unschuldig. Aber der Tod Jesu ist nicht das Ende der Geschichte, des Evangeliums. Weil Jesus auferstanden ist, ist auch unser Tod der Übergang zu neuem Leben.

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