Freitag, 20. Februar 2026

Das Gute im Übermaß

Freitag nach Aschermittwoch, 20. Februar 2026


Wenn du Almosen gibst, posaune es nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden! Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen bleibt; und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. (Mt 6,2–4)

Es ist ein angenehmes Gefühl, etwas Gutes zu tun. Wer anderen hilft, darf sich darüber selbst freuen. Wenn aber das Gute nur für das Gefühl getan wird, dann fehlt etwas. Wer mit freiem Herzen etwas gibt, fragt nicht, wozu es nutzt oder was damit passiert, denn das Gute ist nicht messbar. Selbstverständlich, ohne Hintergedanken und verschwenderisch Gutes tun, das ist die Haltung, die Jesus verlangt. Dann stärkt das Almosen die, die es empfangen, genauso wie die, die es geben.


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