Samstag, 21. Februar 2026

Das Gebet aus dem ehrlichen Herzen

Samstag nach Aschermittwoch, 21. Februar 2026

Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler! Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. (Mt 6,5–6)

Viele Menschen beten aus Dankbarkeit und öfter noch in der Not. Die unzähligen Kerzen, die in den Kirchen brennen, sind ein Zeichen dafür. Oft fehlen die Worte, dann geschieht das Gebet stumm und Gott versteht es trotzdem. Jesus warnt vor der Heuchelei, die auch beim Beten vorkommt. Andere um das Gebet bitten, ist dabei nicht gemeint, aber jede Prahlerei. Wer sagt: Ich kann nicht beten, oder: Ich brauche nicht beten, prahlt ebenso wie die, die demonstrativ vor allen anderen beten. Wichtig ist, dass das Gebet aus einem ehrlichen Herzen kommt.


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