Sonntag, 22. Februar 2026

Jesus in der Wüste

Erster Fastensonntag, 22. Februar 2026

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Da trat der Versucher an ihn heran. (Mt 4,1–3a)

Der erste Fastensonntag erinnert an die Versuchung Jesu in der Wüste. Es ist nicht ungewöhnlich, dass er zur Vorbereitung seiner irdischen Verkündigung in die Wüste geht, um sich den Gefahren, Herausforderungen und Widrigkeiten seiner Sendung zu stellen. Er fastet und betet vierzig Tage. Damit ist er das Vorbild für unsere eigene Vorbereitung auf das Osterfest. Die Wüste ist ein Ort besonderer Klarheit. Hier werden die Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Lebens offenbar. Hier begegnet Jesus dem Versucher, dem Diabolos, der alles durcheinanderbringt, wie sein Name sagt. Drei Versuchungen sind es, die der Teufel mit überraschender Bibelfestigkeit vorbringt. Jesus weist sie nicht einfach nur zurück, sondern lässt sich auf eine Diskussion ein. Er macht aus der Heiligen Schrift heraus deutlich, welchen Weg der Glaube weist. Die Vierzig Tage laden ein, sich den Wüsten des eigenen Lebens zu stellen.

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