Freitag, 31. März 2023

Die Liebe ist stärker

Freitag der 5. Fastenwoche, 31. März 2023


Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, weder Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. (Röm 8,38-39)

Viele Kräfte wirken in dieser Welt, positiv oder negativ. Sie bestimmen das Leben der Menschen und beeinflussen sie. Oft halten sie uns vom Guten ab oder drängen uns in Richtungen, die wir nicht wollen. Die Gewissheit des Glaubens ist, dass die Liebe Gottes immer stärker ist. Sie ist die Kraft, aus der die Welt entstanden ist, die Erlösung und Versöhnung bewirkt. Wer sich auf Gott verlässt, kann den Kräften der Welt leichter widerstehen.

Donnerstag, 30. März 2023

Die Kraft der Liebe Christi

Donnerstag der 5. Fastenwoche, 30. März 2023


Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch in alldem tragen wir einen glänzenden Sieg davon durch den, der uns geliebt hat. (Röm 8,35-37)


Unzählige Menschen werden verfolgt oder benachteiligt um ihres Glaubens, ihrer Ansichten, ihrer Herkunft, ihrer Lebensart willen. Viele haben die Erfahrung gemacht, dass gerade im Leid die Liebe Christi Kraft gibt. Auch die, die ohne Gefahr für ihr Leben glauben, schöpfen Kraft aus dem Bewusstsein, dass die Liebe Christi stärker ist als alle Schwierigkeiten, die sie erleben. Der Blick nach vorne, auf das Osterfest, lässt uns mutig den Weg des Glaubens weitergehen.

Mittwoch, 29. März 2023

Die Gerechtigkeit Gottes

Mittwoch der 5. Fastenwoche, 29. März 2023


Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: Der auferweckt worden ist, er sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein. (Röm 8,33-34)


Nach menschlichen Maßstäben wird schnell verurteilt. Schuldige werden gefunden und andere verantwortlich gemacht. Gottes Ordnung ist anders. Er steht auf der Seite der Menschen, auf unserer Seite. Unsere Gerechtigkeit hängt nicht von der öffentlichen Anerkennung ab. Sie kommt von Jesus Christus. So wie er uns begegnet, sollen auch wir miteinander umgehen.

Dienstag, 28. März 2023

Überwindung der Einsamkeit

Dienstag der 5. Fastenwoche, 28. März 2023


Was sollen wir nun dazu sagen? Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? (Röm 8,31-32)


Allein zu sein, ist kein gutes Gefühl. Viele Menschen leiden unter Einsamkeit, obwohl es noch nie so viele Möglichkeiten für die Begegnung oder die Kommunikation gab. Die Botschaft des Glaubens ist, dass Gott denen nahe ist, die ihn besonders brauchen. Das ist ein Angebot, für das nicht alle bereit sind. Gott ist immer für uns, wir selbst müssen es zulassen.

Montag, 27. März 2023

Der Weg zur Osterfreude

Montag der 5. Fastenwoche, 27. März 2023


Die er aber vorausbestimmt hat, die hat er auch berufen, und die er berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht. (Röm 8,30)

Gott beruft Menschen in seinen Dienst und gibt ihnen die dafür notwendigen Fähigkeiten. Gott gibt allen Menschen Fähigkeiten, um sie für das Gute einzusetzen. Dabei ist niemand allein gelassen. Wenn ich mich nach meinen Möglichkeiten bei den Menschen, die mir nahe sind, um das Gute bemühe, dann kann ich beruhigt auf Ostern zugehen, kann sicher sein, dass Gott die Osterfreude für mich bereithält.

Sonntag, 26. März 2023

Die Gott lieben

5. Fastensonntag, 26. März 2023


Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht, denen, die gemäß seinem Ratschluss berufen sind; denn diejenigen, die er im Voraus erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei. (Röm 8,28-29)


Was muss ich tun, um das Gute zu erreichen? Diese Frage beschäftigt viele. Die Antwort ist überraschend. Es gibt keine Rezepte und Anweisungen. Vielmehr sollen die Gläubigen aus der Liebe heraus handeln. Wer das tut, wird zum Guten hin unterwegs sein. Die Liebe ist der Maßstab für die Erfüllung des Evangeliums und entscheidend dafür, ob die Nachfolge Jesu gelingt, die uns zu Töchtern und Söhnen Gottes macht.

Samstag, 25. März 2023

Gott kennt unsere Schwachheit

Verkündigung des Herrn, Samstag der 4. Fastenwoche, 25. März 2023


So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist. Denn er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein. (Röm 8,26-27)


Es gibt Erfahrungen, die sprachlos machen, Leid, Freude, Ungerechtigkeiten, Gewalt oder die eigene Ohnmacht. Dann versagt manchmal die Kraft zum Beten. Der Glaube kennt auch die entlastende Erfahrung, dass Gott mir in solchen Situationen entgegenkommt, weil er mich kennt und meine Schwachheit annimmt. Maria hat das bei der Verkündigung der Geburt Jesu erfahren. Sie kann die Aufgabe nur mit der Hilfe des Heiligen Geistes erfüllen. Diese Hilfe sagt der Engel ihr zu und mit ihr allen, die sich im Glauben darauf einlassen.