Gründonnerstag, 2. April 2026
Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von dieser Frucht des Weinstocks trinken, bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von Neuem davon trinke im Reich meines Vaters. (Mt 26,26–29)Das gemeinsame Mahl ist die höchste Form der Gemeinschaft. Jesus teilt mit den Jüngern das Brot und den Wein. Es ist ein Abschied und zugleich etwas ganz Neues. Jesus gibt sich selbst für die Erlösung, die Versöhnung der ganzen Welt. Jede Eucharistiefeier nimmt alle, die mitfeiern, in das Opfer Jesu mit hinein und baut sie zur Gemeinschaft, zum Volk Gottes auf. Sie stärkt die Hoffnung, weil sie etwas von der Herrlichkeit spüren lässt, in die Jesus die Seinen führen will. Am Abend des Gründonnerstags sind wir eingeladen, die Eucharistie bewusst zu feiern und als Quelle des Glaubens und der Hoffnung zu erfahren.

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