Freitag, 4. März 2022

Freitag nach Aschermittwoch, 4. März 2022


Ist nicht das ein Fasten, wie ich es wünsche: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, Unterdrückte freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen? Bedeutet es nicht, dem Hungrigen dein Brot zu brechen, obdachlose Arme ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deiner Verwandtschaft nicht zu entziehen? (Jes 58,6-7)

Fasten darf auch dem eigenen Wohlergehen dienen, aber das steht nicht im Vordergrund. Das Prophetenwort hat einen anderen Fokus. An der ersten Stelle steht der Perspektivenwechsel, nicht mehr das Eigene steht im Vordergrund, sondern das Gute, das Gott will. Dann kann ich mein Fasten in den Dienst am Guten stellen, das heißt, mich den Armen und Leidenden zuwenden. Das ist das rechte Fasten vor Gott.

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