Sonntag, 29. März 2015

Palmsonntag, 29. März 2015

Es war einige Tage vor dem Osterfest. Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien am Ölberg, schickte Jesus zwei seiner Jünger voraus. Er sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor uns liegt; gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her! Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, dann antwortet: Der Herr braucht ihn; er lässt ihn bald wieder zurückbringen. Da machten sie sich auf den Weg und fanden außen an einer Tür an der Straße einen jungen Esel angebunden, und sie banden ihn los. Einige, die dabeistanden, sagten zu ihnen: Wie kommt ihr dazu, den Esel loszubinden? Sie gaben ihnen zur Antwort, was Jesus gesagt hatte, und man ließ sie gewähren. Sie brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier, und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweigen von den Büschen ab und streuten sie auf den Weg. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!
Mk 11,1-10

Der Esel trägt Jesus in die Stadt, und die Menschen jubeln ihm zu. Sie jubeln ihm zu und streuen grüne Zweige auf den Weg. Aber der Jubel wird bald weichen. Viele haben vielleicht bedauert, dass Jesus angeblich doch nicht erfolgreich ist, andere hatten eigene Vorstellungen von dem, was Jesus tun sollte. Und so sind die Vorstellungen oft anders als die Wege Gottes. Deshalb wendet sich erster Jubel allzu oft in Ablehnung. Doch Gott kann auch das Kreuz zum Leben wenden.

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