In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.
Joh 3,14-21
Nikodemus ist ein Pharisäer und Mitglied des Hohen Rates, ein frommer Jude, der an Jesu Botschaft Gefallen gefunden hat. In der Nacht sucht er ihn auf, weil er Angst hat, sein Engagement könnte bekannt werden. In der Nacht erläutert Jesus gewissermaßen sein Programm. Er kommt, um die Welt von der Sünde zu befreien, Versöhnung und Heil zu bringen, alle zu sammeln, die im Guten mit ihm gehen wollen. Die Frage ist: Traut Nikodemus Jesus das zu? Traue ich Jesus zu, dass er mein Leben zum Guten führt?
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