Sonntag, 3. April 2022

Fünfter Fastensonntag, 3. April 2022


Ich halte dafür, dass alles Verlust ist, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles überragt. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen und in ihm erfunden zu werden. Nicht meine Gerechtigkeit will ich haben, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott schenkt aufgrund des Glaubens. (Phil 3,8-9)


Paulus hat eine radikale Bekehrung erfahren. Von jetzt an will er nicht mehr das Eigene tun, sondern die Sache Christi. Nicht jede Erneuerung muss so radikal sein. Aber das wesentliche im Glauben ist, sich von Christus ergreifen zu lassen und für das Evangelium eintreten. Wer weiß, dass der Maßstab des Handelns von Gott kommt und nicht nur meinen Eigeninteressen entspringt, wird einen ganz neuen Zugang zur Welt und zu den Mitmenschen finden.

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