Impuls: Donnerstag, 10. Dezember 2020
Die Elenden und Armen suchen Wasser, doch es ist keines da; ihre Zunge vertrocknet vor Durst. Ich, der HERR, will sie erhören, ich, der Gott Israels, verlasse sie nicht. Auf den kahlen Hügeln lasse ich Ströme hervorbrechen und Quellen inmitten der Täler. Ich mache die Wüste zum Wasserteich und das ausgetrocknete Land zu sprudelnden Wassern. (Jes 41,17-18)
Wasser ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Jede Wohnung hat Wasserhähne, ob warm oder kalt, immer steht es zur Verfügung. Doch viele Menschen Weltweit müssen ohne den Zugang zu sauberem Trinkwasser auskommen oder es mühsam über weite Strecken herbeischaffen. Sie kennen den körperlichen Durst. Auch sonst gibt es viele Situationen, die von Durst und Dürre gekennzeichnet sind, sozial, wirtschaftlich, seelisch. In den vielen Wüsten des Daseins suchen Menschen nach dem Wasser, das Leben gibt, manchmal ist es Wasser, manchmal ist es die Zuwendung anderer oder die Erfahrung von Sinn im Leben. Der Advent lehrt uns, dankbar zu sein, für das viele Gute, das uns geschenkt wird.

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