Dienstag, 1. März 2016

Dienstag der 3. Fastenwoche, 1. März 2016



Ach, Herr, wir sind geringer geworden als alle Völker. In aller Welt sind wir heute wegen unserer Sünden erniedrigt. Wir haben in dieser Zeit weder Vorsteher noch Propheten und keinen, der uns anführt, weder Brandopfer noch Schlachtopfer, weder Speiseopfer noch Räucherwerk, noch einen Ort, um dir die Erstlingsgaben darzubringen und um Erbarmen zu finden bei dir. Du aber nimm uns an! Wir kommen mit zerknirschtem Herzen und demütigem Sinn.
Dan 3,37-39

Die Israeliten sind in Babylon im Exil. Dort entsteht dieses Gebet. Sie wissen, dass sie an ihrer Situation selbst schuld sind. Und doch bitten sie Gott um die Rettung. Gott wird sich ihnen wieder zuwenden, wenn sie sich bekehren und den Neuanfang wagen. Am Ende der Gabenbereitung spricht der Priester leise für uns alle dieses Gebet: „Herr, wir kommen mit zerknirschtem Herzen und mit demütigem Sinn. Nimm uns an…“

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