Freitag, 3. April 2015

Karfreitag, 3. April 2015

Es war etwa um die sechste Stunde, als eine Finsternis über das ganze Land hereinbrach. Sie dauerte bis zur neunten Stunde. Die Sonne verdunkelte sich. Der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei, und Jesus rief laut: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. Nach diesen Worten hauchte er den Geist aus.
Lk 23,44-46

Zuerst scheint es nur klein, unbedeutend, bedauerlich. Da ist wieder einer unter den vielen Verurteilten, der am Kreuz leidet und bald sterben wird. Doch das Geschehen geht viel weiter, es nimmt alle Menschen und alle Geschöpfe mit hinein. Jesus legt sein Leben, seinen Geist in die Hand des Vaters und damit beginnt etwas Neues. Der Vorhang im Tempel reißt, und das Allerheiligste, das vom Vorhang bisher geschützt war, ist jetzt für alle sichtbar. Gott hat alle Menschen wieder in seine Gemeinschaft gerufen, damit er ihnen neues Leben schenken kann.

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