Mittwoch der 1. Fastenwoche, 1. März 2023
Ihn hat Gott aufgerichtet als Sühnemal – wirksam durch Glauben – in seinem Blut, zum Erweis seiner Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden, die früher, in der Zeit der Geduld Gottes, begangen wurden; ja zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der gegenwärtigen Zeit, um zu zeigen: Er selbst ist gerecht und macht den gerecht, der aus Glauben an Jesus lebt. (Röm 3,25-26)Sühne ist heute kein populärer Begriff, und doch verlangen immer wieder viele danach. Dabei existieren aber Missverständnisse. Gott will nicht, dass die Gläubigen etwas leisten, um ihn gnädig zu stimmen. Sühne hat mit Versöhnung zu tun. Gott ist immer zur Versöhnung bereit und dazu, alles zu vergeben, was uns daran hindert. Aber bin ich zur Versöhnung bereit? Wir brauchen Versöhnung in einer von Krieg und Ungerechtigkeit gebeutelten Welt genauso wie bei den zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen. Fasten und Buße tun bedeutet auch, Schritte zur Versöhnung zu setzen.

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