Josef von Arimathäa kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war. Dann wälzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes. Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses, beobachteten, wohin er gelegt wurde.
Mk 15,46-47
Es sind einfache, alltägliche Gesten, die Josef setzt. Er möchte Jesus das letzte bisschen Würde in seinem Tod erhalten. Das Grab verbirgt das Mysterium des Karsamstags. Die Grabesruhe steht für die Begegnung Jesu mit den Toten, die nach alter Vorstellung in der Unterwelt wohnen. Die Zeit der Pandemie zeigt, dass es nicht immer leicht ist, Stille auszuhalten. Sie ist aber notwendig, damit die Auferstehung kommen kann.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen