Ach, HERR, wir sind geringer geworden als alle Völker. In aller Welt sind wir heute wegen unserer Sünden erniedrigt. Wir haben in dieser Zeit weder Vorsteher noch Propheten und keinen, der uns anführt, weder Brandopfer noch Schlachtopfer, weder Speiseopfer noch Räucherwerk, noch einen Ort, um dir die Erstlingsgaben darzubringen und um Erbarmen zu finden bei dir. Du aber nimm uns an! Wir kommen mit zerknirschtem Herzen und demütigem Sinn.
Dan 3,37-39
Niemand redet heute gerne vom eigenen Versagen, noch weniger sind bereit, dafür einzustehen und sich ehrlichen Herzens zu entschuldigen. Erst in der Zeit der Not, wenn die bisherigen Vorstellungen und Gewohnheiten nicht mehr halten, wächst die Bereitschaft, die Fehler bei sich selbst zu suchen. Gott will keine großartigen Opfer oder Rituale, wenn das wichtigste fehlt: das Herz, das ganz für Gott bereit ist. Fastenzeit bedeutet, sich im Innersten auf die Begegnung mit Jesus vorbereiten.

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