Sonntag, 18. Dezember 2016

Vierter Adventsonntag, Lesejahr A (18. Dez. 2016)

Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. (Mt 1,20-21)

Josef, der Gerechte, sucht nach einem Ausweg, der möglichst alle vor Schwierigkeiten bewahrt. Wer sich aber auf Gott einlässt, sollte keine Angst haben. Kaum ein Wort findet sich so oft in der Bibel wie: “Fürchte dich nicht!” Gott wird alle erlösen, die mit ihm gehen, die sich Jesus anvertrauen. In einer Welt, die das Evangelium allzu oft nicht versteht, die Gläubigen manchmal anfeindet, in einer Situation, die von Schwäche und Sünde regiert ist, sagt Gott: Lass zu, dass Jesus zu dir kommt, in dein Leben.

Montag, 12. Dezember 2016

Dritter Adventsonntag, Lesejahr A (11. Dez. 2016)

Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder, und Lahme gehen; Aussätzige werden rein, und Taube hören; Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet. (Mt 11,4-5)

Die Botschaft Jesu, das Evangelium vom Reich Gottes ist keine Sensation, die die Massen im Moment emotional begeistert. Es ist eine Heilsbotschaft für die Armen, Kranken und Leidenden. Wo das Gute geschieht und das Leid gelindert wird, da ist das Evangelium lebendig. Jesus kommt zu allen Menschen, besonders aber zu denen, die ihn brauchen und Hilfe annehmen können.

Zweiter Adventsonntag, Lesejahr A (4. Dez. 2016)

Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen. (Mt 3,11-12)

Johannes der Täufer zeigt den Menschen, dass die Umkehr notwendig ist, jetzt. Es ist ernst. Die Taufe mit dem Heiligen Geist und mit Feuer verändert die Welt, danach ist nichts mehr, wie es war. Das Gute wird offensichtlich und das Böse. Wenn ich es ernst meine, muss ich mich um das Gute in meinem Leben bemühen und das Böse meiden.