Montag, 6. März 2023

Gerechtigkeit und Friede

Montag der 2. Fastenwoche, 6. März 2023


Gerecht gemacht also aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Durch ihn haben wir auch im Glauben den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. (Röm 5,1-2)

Wo die Gerechtigkeit ernsthaft gelebt wird, dort ist Friede mit Gott, mit den anderen Menschen, mit mir selbst. Friede ist mehr als Abwesenheit vom Krieg, er ist ein erfüllender Zustand. Wer so lebt, spürt schon auf Erden etwas von der Herrlichkeit Gottes, die die ganze Welt erfüllt.

Sonntag, 5. März 2023

Die Kraft der Hoffnung

2. Fastensonntag, 5. März 2023


Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein… Darum wurde es ihm auch als Gerechtigkeit angerechnet. (Röm 4,18.22)


Der Glaube und die Hoffnung gehören eng zusammen. Sie geben einander Raum. Die Hoffnung vertröstet nicht auf ein Jenseits, sondern gibt Kraft und Motivation, im Heute vorwärts zu gehen und sich zu engagieren. Die aus der Hoffnung leben, treten auch in der Gesellschaft für die Gerechtigkeit ein.

Samstag, 4. März 2023

Der Glaube macht stark

Samstag der 1. Fastenwoche, 4. März 2023


Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung, Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit. (Röm 4,13)


Nicht äußerliche Vorschriften, nicht die Erfüllung von Gesetzen, sondern der Glaube macht uns zu Töchtern und Söhnen Gottes. Die Erfahrung vieler Generationen zeigt, dass der Glaube an Jesus Christus eine große Kraft ist, die sich im Leben der Gläubigen machtvoll auswirkt. Ein solcher Glaube kann die Welt verändern.

Freitag, 3. März 2023

Die Zehn Gebote bleiben

Freitag der 1. Fastenwoche, 3. März 2023


Gott ist der Eine. Er wird aufgrund des Glaubens sowohl die Beschnittenen wie die Unbeschnittenen gerecht machen. Setzen wir also durch den Glauben das Gesetz außer Kraft? Im Gegenteil, wir richten das Gesetz auf. (Röm 3,30-31)


Paulus ist selbst ein Jude, also ein Beschnittener. Er möchte die Unterschiede überwinden, die Menschen untereinander machen. Für Gott sind alle Menschen wichtig. Das Gesetz, das Alte Testament, die Zehn Gebote und die Ordnung, die Mose am Berg Sinai bekommen hat, sind damit nicht abgeschafft. Im Gegenteil, der Glaube an Jesus gibt ihnen eine neue Bedeutung. Sie sollen das christliche Leben prägen

Donnerstag, 2. März 2023

Geschenk und Auftrag

Donnerstag der 1. Fastenwoche, 2. März 2023


Wo bleibt da noch das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das der Werke? Nein, durch das Gesetz des Glaubens. Denn wir sind der Überzeugung, dass der Mensch gerecht wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes. (Röm 3,27-28)


Niemand soll sich für etwas Besseres halten. Das gilt besonders für Christinnen und Christen. Der Glaube gibt ihnen keinen Vorzug vor anderen Menschen. Er ist Gottes Geschenk, mit dem das eigene Leben erfüllter und leichter wird. Damit ist der Auftrag verbunden, auf andere zuzugehen, denn nur gemeinsam können wir den Weg des Glaubens gehen.

Mittwoch, 1. März 2023

Der Weg zur Versöhnung

Mittwoch der 1. Fastenwoche, 1. März 2023


Ihn hat Gott aufgerichtet als Sühnemal – wirksam durch Glauben – in seinem Blut, zum Erweis seiner Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden, die früher, in der Zeit der Geduld Gottes, begangen wurden; ja zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der gegenwärtigen Zeit, um zu zeigen: Er selbst ist gerecht und macht den gerecht, der aus Glauben an Jesus lebt. (Röm 3,25-26)

Sühne ist heute kein populärer Begriff, und doch verlangen immer wieder viele danach. Dabei existieren aber Missverständnisse. Gott will nicht, dass die Gläubigen etwas leisten, um ihn gnädig zu stimmen. Sühne hat mit Versöhnung zu tun. Gott ist immer zur Versöhnung bereit und dazu, alles zu vergeben, was uns daran hindert. Aber bin ich zur Versöhnung bereit? Wir brauchen Versöhnung in einer von Krieg und Ungerechtigkeit gebeutelten Welt genauso wie bei den zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen. Fasten und Buße tun bedeutet auch, Schritte zur Versöhnung zu setzen.

Dienstag, 28. Februar 2023

Gnade ist ein Geschenk

Dienstag der 1. Fastenwoche, 28. Februar 2023


Alle haben ja gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren. Umsonst werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus. (Röm 3,23-24)


Die Rede von der Gnade fällt vielen Menschen heute schwer. Niemand möchte etwas geschenkt bekommen, denn wir sind der Meinung, den Erfolg zu verdienen. Die christliche Botschaft ist anders. Dass alle gesündigt haben bedeutet, niemand soll sich über einen anderen erheben. Die Erlösung geschieht nicht durch eine Leistung, sondern nur dort, wo Menschen sich von Jesus Christus erlösen lassen.